Laute, Stimme & Computer

Laute, Stimmen & Computer

Laute und Stimme – ein sehr komplexer Vorgang

Laute entstehen aus der vom Gehirn gesteuerten Umsetzung von Bewegungen des Körpers, die sich in Form hörbarer Schwingungen – der Stimme – an die Umgebung mitteilen. Stimme ist damit eine wesentliche Ausdrucksform der jeweiligen, weitgehend stofflich determinierten Verfassung von Gehirn und Körper und somit ein einzigartiges, unverwechselbares Ausdrucksmittel jedes Menschen.

  

Laute, Stimme und Computer

Mit einer Spezialsoftware lässt sich hörbare Schwingung als Oszillogramm sichtbar machen – ein „Fingerabdruck“ Ihrer Stimme.

Wird das Oszillogramm mittels Fast-Fourieranalyse umgerechnet, lässt sich das Bild der Stimme als Balkendiagramm darstellen: Auf seiner waagerechten X-Achse zeigt es engschrittig die in der Stimme enthaltenen Frequenzen, die beim Menschen im Bereich von 100 Hz und 9000 Hz liegen; auf seiner Y-Achse macht es die Intensität der Schallwellen („Lautstärke“) sichtbar. (Ein optisches Analogon dieser Frequenzanalyse ist das Prisma, mit dem sich Licht in seine Bestandteile zerlegen lässt).

Einzelne Frequenzen lassen sich nun mit den Schwingungen unterschiedlicher chemischer Substanzen in Bezug setzen. Um die für bestimmte Frequenzbilder charakteristischen Beziehungen zu ermitteln, wird diese Analyse durch eine umfassende Datenbank unterstützt.